Case Study: Stationäre Rehabilitationseinrichtungen

Der Kunde

Der Kunde ist ein in Arizona ansässiger Softwarelösungsanbieter, der seit mehr als 25 Jahren Softwarelösungen für die Rehabilitations- und Atemwegsversorgung anbietet. Er stellt hunderten von Organisationen elektronische Dokumentationslösungen für die stationäre Rehabilitation, die Akutrehabilitation, die ambulante Rehabilitation und die Beatmung zur Verfügung. Der Kunde hat eine Partnerschaft mit vielen Anbietern von Software, Hardware und Netzwerkdiensten wie Microsoft, University Health System, Cisco Systems usw. aufgebaut.

Geschäftsanforderungen

Der Kunde stellte eine Lösung für stationäre Rehabilitationseinrichtungen (IRFs), ambulante, akute und respiratorische Einrichtungen bereit. Ein Wechsel zu einem SaaS-Modell (Software as a Service) war erforderlich, damit die Anwendung dem Endbenutzer eine Lizenz zur Nutzung als Service auf Anfrage bereitstellen kann, entweder über ein Zeitabonnement oder ein “Pay-as-you-go-Modell. Der Kunde konnte die Software für die Kundennutzung entwickeln, hosten, betreiben, einfach warten und verbessern. Das SaaS-basierte Modell trug auch dazu bei, die Betriebs- und Wartungskosten zu senken und die Servicequalität zu verbessern.
Das Altsystem war 15 Jahre alt und wurde in Borland C geschrieben. Viele Änderungen wurden ohne Dokumentation aktualisiert. Es umfasste 17 komplexe Kernmodule, die sich in viele externe Systeme integrieren lassen und die verschiedenen medizinischen und finanziellen Standards (z. B. HL7) entsprechen müssen.
Der Kunde wollte außerdem die Bereitstellung von Konten und die Verwaltung verschiedener benutzerdefinierter Versionen vereinfachen.

Unsere Lösung

Agile Methoden und soziale Anwendungen zur Förderung der Zusammenarbeit wurden übernommen. Das Projekt wurde in Phasen unterteilt, um den spezifischen Anforderungen gerecht zu werden:

  • Phase 1: Konvertieren von Borland C nach .NET.
  • Phase 2: Erneuerung der Anwendung für SOA und Multi-Tenant.
    • Aufnahme einer koexistierenden Strategie, indem zwei Datenbanken parallel ausgeführt werden. Die Daten werden zwischen den beiden Datenbanken synchronisiert (den Modulen zugeordnet, die die Migration bereits abgeschlossen haben).
    • Anwendung einer SaaS-Referenzarchitektur, z.B. Multi-Tenant-Datenarchitektur, WCF, WPF
    • Anwendung von Windows Azure Service Bus Relay, um Daten zwischen dem lokalen Client und dem Data Warehouse sicher über Firewalls zu übertragen
  • Phase 3: Implementierung zusätzlicher SaaS-Funktionen.

Die Vorteile

Das neue Cloud-basierte System unterstützt neue Geschäftsanforderungen, verkürzt die Zeit für die Bereitstellung und passt die Anwendung für jeden Kunden an. Gleichzeitig werden die Hosting- und Wartungskosten erheblich reduziert. Das von FPT Software bereitgestellte SaaS-Modell hilft auch dabei, die Entwicklungszeit und den Entwicklungsaufwand zu optimieren und zu vermeiden, dass das Produkt von Grund auf neu erstellt wird.

Verwendete Technologien

  • Development: .NET 3.5, WCF, WPF, SQL 2010, OpSource
  • Tools: Fxcop, Stylecop, Gendema, SharePoint, SRS, SIS, NUnit, Kontinuierliche Integration (Cruise Control), Kanban-Prozess, Google Doc, Google Wave, Yammer, Fsoft Project Management Suite.